Warum Halle (Saale) der beste Ort ist, um sich selbstständig zu machen
Themen-Fokus
Halle (Saale) ist keine laute Gründermetropole – und genau das ist ihre Stärke. Wer sich hier selbstständig machen möchte, findet ein Umfeld, das leise aber nachdrücklich für Gründerinnen und Gründer arbeitet: niedrige Kosten, ein starkes Netzwerk und eine Universitätsstadt mit echtem Puls.
Platz 1 — keine Meinung, sondern Fakt
Eine aktuelle Analyse des Zahlungsdienstleisters SumUp hat 71 deutsche Städte auf ihre Attraktivität für Gründer untersucht – und Halle (Saale) landet in der Kategorie der Städte zwischen 150.000 und 299.999 Einwohnern auf Platz 1, noch vor Chemnitz und Leverkusen. Bewertet wurden fünf Faktoren: Medianlohn, Arbeitslosenquote, Einzelhandelsmiete, Nebenkosten und Körperschaftssteuersatz. Das Ergebnis ist eindeutig: Keine andere vergleichbar große deutsche Stadt bietet eine ähnlich vorteilhafte Kombination aus Kostenstruktur und wirtschaftlicher Ausgangslage.
Zum Vergleich: München landet mit 25,86 von 100 möglichen Punkten auf dem letzten Platz des Gesamtrankings – mit Einzelhandelsmieten von 377,50 € pro Quadratmeter und monatlichen Nebenkosten von 344,80 €. In Halle gründest du mit einem echten Kostenvorteil.
Gründerleicht
Der Gründer-Test
Günstig gründen — mit Rückenwind
Wer sich in Halle (Saale) selbstständig machen möchte, profitiert von einer Kostenstruktur, die in westdeutschen Städten schlicht nicht existiert. Gewerbeflächen sind erschwinglich, die Lebenshaltungskosten moderat, und der Wettbewerb ist in vielen Branchen noch nicht gesättigt. Das schafft Raum – nicht nur finanziell, sondern auch strategisch.
Besonders bemerkenswert: Halle (Saale) hat als eine der wenigen ostdeutschen Städte das Preisniveau von 2022 bereits wieder überschritten und liegt aktuell 6,3 Prozent über dem damaligen Höchststand. Die Wirtschaftskraft wächst – wer jetzt gründet, ist früh dabei.
Lage, Lage, Lage — mitten in Mitteldeutschland
Halle (Saale) liegt strategisch günstig im Herzen des mitteldeutschen Wirtschaftsraums. Die direkte Nähe zu Leipzig, die Anbindung an die A9 und A14 sowie der Flughafen Leipzig/Halle machen die Stadt zum logistischen Knotenpunkt. Als Oberzentrum im Süden Sachsen-Anhalts erreichst du von hier aus einen breiten Kundenstamm in der Region – ohne Großstadtpreise zahlen zu müssen.
Für Selbstständige, die regional verankert sein wollen, aber auch überregional denken, ist diese Lage ein echter Wettbewerbsvorteil, den viele unterschätzen.
KOMET
Das Programm für Gründer:innen
Wissenschaft trifft Unternehmertum
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist nicht nur Bildungseinrichtung – sie ist ein Innovationsmotor. Der Transfer- und Gründungsservice der Uni unterstützt mit Potentialeinschätzungen, Innovationsmethoden und Mentoring für Gründungsideen aus der Wissenschaft. Für Gründerinnen und Gründer, die auf Forschung, Technologie oder wissensbasierte Dienstleistungen setzen, ist das ein direkter Draht in die Innovationsszene.
Das starke Wissenschaftsumfeld mit der Universität und renommierten Forschungseinrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie oder dem Max-Planck-Institut schafft laut Wirtschaftsexperten ein stabiles Fundament für nachhaltiges Wachstum.
Auch nebenberuflich ein guter Start
Du willst nicht gleich alles auf eine Karte setzen? Auch das ist in Halle möglich. Die IHK Halle-Dessau begleitet explizit Angestellte, Studierende und Erwerbslose, die sich nebenberuflich selbstständig machen möchten – mit vergleichsweise wenig Startkapital, geringem Risiko und ohne existenziellen Erfolgsdruck. Gerade Halle mit seiner starken Studierendenszene und kreativen Subkultur ist ein fruchtbarer Boden für Nebenerwerbsgründungen, aus denen später Vollzeitprojekte werden.













